Baumpatenschaften in Senegal und Gambia

Senegal und Gambia

Im Rahmen zweier Klimafondsprojekte in der Landschaft des Jahres Senegal/Gambia und im Norden des Senegal wurden seit 2018 fast 5.000 Obstbäume gepflanzt. Beide Projekte umfassten Sensibilisierungsmaßnahmen und eine kontinuierliche Unterstützung der Bevölkerung, um gute Pflege- und Wachstumsbedingungen für die Bäume zu gewährleisten. Vier Jahre nach der Pflanzung der ersten Bäume wurden die ersten Früchte von den Frauen in den Dörfern geerntet. Baumpatenschaften sollen eine kontinuierliche Unterstützung der Projektregionen und eine Ausweitung der Initiative auf andere Dörfer gewährleisten.

Mamadou Mbodji
Wenn in Afrika Bäume gepflanzt werden, kommt das nicht nur Afrika, sondern auch Europa zugute. Lasst uns für unseren Planeten und für eine gute Zukunft für alle Menschen Bäume pflanzen!

Mamadou Mbodji, Präsident des Netzwerks der Naturfreunde Afrikas und Vizepräsident der NFI

Deine Klimafonds Spende ermöglicht:

  • Pflanzung von jährlich mindestens 3.500 Bäumen
  • Bewusstseinsbildung für den Klima- und Naturschutz
  • Kontinuierliche Unterstützung der teilnehmenden Frauen und Familien
  • Aufbau von Kompetenzen in den Bereichen Baumpflege, Ernte, Verarbeitung und Vermarktung von Obst
  • Bildungsaktivitäten für Kinder/Jugendliche

Das Anpflanzen von Obstbäumen geht mit vielen positiven ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Aspekten einher. Die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung – insbesondere der Frauen, die traditionell für die Gartenarbeit zuständig sind – ist ein Schlüsselfaktor für die erfolgreiche Umsetzung und beginnt mit Bewusstseinsbildungsmaßnahmen und der gemeinsamen Auswahl der Standorte für die Bäume im unmittelbaren Wohnumfeld der Familien. Nach der Pflanzung werden die Bäume in die Obhut der Familien übergeben. Sie kümmern sich von nun an um die Bäume, z.B. um die Bewässerung und um den Schutz vor Ziegen und anderen Weidetieren.

Dank der Baumpflanzungen können die Frauen ihre Rolle in ihren Familien und in den lokalen Gemeinschaften stärken, z. B. durch die Bereitstellung von schmackhaftem Obst und durch den Aufbau von Kompetenzen in den Bereichen Baumpflege, gesunde Ernährung sowie Verarbeitung und Vermarktung von Obst. Durch den Verkauf eines Teils der Früchte können sie zum Familieneinkommen beitragen.

Die kontinuierliche Betreuung der teilnehmenden Frauen und Familien ist eine wesentliche Säule der Initiative. Die ökologischen Bedingungen in den Projektregionen sind von Natur aus schwierig und werden aufgrund der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung immer extremer, was zu Perioden extremer Hitze und langanhaltender Trockenheit sowie gelegentlichen starken Regenfällen mit schweren Überschwemmungen und Erosion und Degradierung der Böden führt. Dies hat zur Folge, dass nicht alle jungen Bäume überleben und durchschnittlich 30 % neu gepflanzt werden müssen.

Baumpatenschaften sollen eine Ausweitung der Baumpflanzungen mit notwendigen Nachpflanzungen, die Durchführung von Bildungsaktivitäten und die Einbeziehung weiterer Familien und Dörfer ermöglichen.

Alle Dörfer werden mindestens zweimal im Jahr von den Projektteams der senegalesischen und gambischen Naturfreunde besucht. Mit jedem Besuch gehen Schulungsmaßnahmen einher, um eine gute Pflege der Bäume zu gewährleisten und Basiswissen über den Klimawandel und Möglichkeiten zum Klimaschutz zu vermitteln. Sobald die Bäume Früchte tragen, sind Schulungen in der Verarbeitung und im Verkauf der Früchte vorgesehen.

Ein weiterer wichtiger Baustein sind Bildungsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche, die sie über den Klimawandel, die Bedeutung von Bäumen und den achtsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen aufklären.

Um die kontinuierliche Unterstützung der Projektregionen und eine Ausweitung der Initiative zu ermöglichen, ist eine langfristige Perspektive mit einer jährlichen Förderung von mindestens 9.500 Euro vorgesehen.

Baumpatenschaften mit regelmäßigen Zahlungen sind eine wichtige Säule für den Erfolg der Initiative. Schon 10 Euro im Monat ermöglichen einen konkreten Beitrag zur Klimagerechtigkeit, der den vom Klimawandel besonders betroffenen Menschen in den Projektregionen zugutekommt.

Für Baumpat*innen werden die folgenden Schemata vorgeschlagen:

  • 10 Euro pro Monat zur Finanzierung der Pflanzung von jährlich mindestens 40 Obstbäumen sowie der begleitenden Bewusstseinsbildungs- und Schulungsmaßnahmen.
  • 15 Euro pro Monat zur Finanzierung der Pflanzung von jährlich mindestens 60 Obstbäumen sowie der begleitenden Bewusstseinsbildungs- und Schulungsmaßnahmen.
  • 30 Euro pro Monat zur Finanzierung der Pflanzung von jährlich mindestens 120 Obstbäumen sowie der begleitenden Bewusstseinsbildungs- und Schulungsmaßnahmen.
  • 50 Euro pro Monat zur Finanzierung der Initiative für ein ganzes Dorf mit der Pflanzung von jährlich mindestens 200 Obstbäumen.
Andrea Lichtenecker
Eine Baumpatenschaft bietet die Möglichkeit, einen persönlichen Beitrag zu mehr Klimagerechtigkeit zu leisten und die Lebensbedingungen der Menschen in den Projektregionen nachhaltig zu verbessern.

Andrea Lichtenecker, Geschäftsführerin der Naturfreunde Internationale

Zusätzlich zu den vorgeschlagenen Schemata sind natürlich auch Einzelspenden in jeder Höhe willkommen!

Neugierig, was bis jetzt erreicht wurde? Hier erfährst du aus erster Hand, wie sich unsere Bäume entwickeln.